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Selbstbewusstsein

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Jeder kam schon einmal in die Situation. Ein langer Arbeitstag geht zu Ende. Man freut sich auf den Feierabend und der Chef steht auf einmal hinter einem und sagt: „Könnten Sie das noch kurz erledigen? Das ist wichtig. Ich brauche das so schnell wie möglich.“ Und legt einem ein Haufen Akten auf den Tisch. Was sagt man natürlich? „Ja klar mache ich das noch fertig. Ist doch kein Problem.“ Dabei hat man sich so auf den Feierabend gefreut. Schließlich ist man mit Freunden verabredet. Und man könnte sich in den Hintern beißen, dass man nicht Nein gesagt hat.

Aber warum ist das so? Warum kann man nicht einfach einmal „nein“ sagen? Andere schaffen das doch auch. Selbstbewusstsein ist ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Das Thema spricht vor allem Menschen an, denen es an Selbstbewusstsein fehlt. Viele Menschen wollen an sich arbeiten, lernen und sich weiterentwickeln. Dazu wird Selbstbewusstsein benötigt. Aber das ist meistens nicht so leicht, wie man denkt. Es hat sich aber gezeigt, dass das Thema Selbstbewusstsein eher ein Frauenthema als ein Männerthema ist. Aber woran liegt das? Haben Männer von Natur aus mehr Selbstbewusstsein als Frauen? Oder liegt es mehr daran, dass Frauen es offener zugeben als Männer. Würden Männer es denn zugeben, dass sie in manchen Situationen unsicher sind? Egal ob Mann oder Frau, eines ist sicher. Man sollte voneinander lernen, selbstbewusst aufzutreten.

Wenn man den Begriff Selbstbewusstsein hört. Was fällt einem dazu ein, ohne groß zu überlegen.

„Meine Arbeitskollegin, Elfriede, hat ein großes Selbstbewusstsein. Sie hat keine Probleme mit der Figur, ist bei allen beliebt und kann verschiedene Fremdsprachen fließend sprechen. Sie ist so selbstbewusst, dass sie auf jeden Menschen zugeht und mit ihnen einfach ein Gespräch beginnt. Neben der Arbeit macht sie auch noch viel Sport. Und wenn ihr was nicht passt, redet sie darüber.“

Selbstbewusstsein heißt ganz einfach nichts anderes als – man ist sich seiner Person selbst bewusst. Man kennt seine Stärken und Schwächen. Die selbstbewussten Personen fühlen sich wohl in ihrer eigenen Haut und treten selbstsicher auf.

Das Selbstvertrauen wird über die Jahre hinweg gebildet. Das passiert durch unsere Erziehung und durch unser Umfeld. Bei einem ist das Selbstbewusstsein sehr ausgeprägt, beim anderen weniger bis gar nicht. Eines ist aber immer gleich. Jede Person kann für sich selber entscheiden, ob er an seinem Selbstbewusstsein arbeiten möchte oder nicht.

Die Bedeutung des Selbstbewusstseins

Selbstbewusstsein bedeutet so viel wie, für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu kämpfen. Aber auch, von anderen die Rechte zu respektieren.

Wenn man selbstsicher auftritt, bedeutet das nicht gleich, dass man andere ausnutzt oder manipuliert. Viel mehr, dass man sich frei entfalten kann. Dieses Recht hat jeder Mensch. Zur Entfaltung der Persönlichkeit hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man setzt sich durch oder man gibt nach. Entscheiden zu können, wie man sich verhält, dass bedeutet selbstsicher sein.

Man hat nicht gleich Angst, wenn man nachgibt, sondern weil man es in diesem Moment oder in der Situation einfach für besser hält. Trete ich aber selbstsicher auf, dann sollte ich es ohne schlechtes Gewissen tun.

Woher kommt das Selbstbewusstsein?

Das Selbstbewusstsein wird einem nicht in die Wiege gelegt oder weiter vererbt.

Das Selbstbewusstsein steckt tief in jedem einzelnen Menschen drin. Es ist in jedem abgespeichert und liegt daran, wie jemand erzogen worden ist, was die vergangenen Erlebnisse waren oder wie der Glaube ist. Die ersten fünf Lebensjahre sind dafür ausschlaggebend. Zu den ersten fünf Jahren sagt man auch „Prägungsperiode“. Folgende Umstände sind dafür zuständig.

  • Glaubenssätze – die Einstellungen und Erziehung von den Eltern
  • Akzeptanz und Behandlung während der Schulzeit (ist man während der Schulzeit eher ruhig, ein sogenanntes Duckmäuschen – bloß nichts sagen oder
    sagt man klipp und klar seine Meinung)
  • Religion

Die Eltern haben aber den größten Einfluss auf das Selbstbewusstsein. Sie leben uns das Verhalten vor. Dabei ist man in dieser Prägungsperiode noch gar nicht fähig zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Um es kurz zu sagen. Man übernimmt als Kind alles, was die Eltern einen vorleben.

Gibt es Vorteile bei mangelndem Selbstbewusstsein?

Ja, zum einen hat man hat einen Sündenbock, wenn die Angst so groß vor einer Ablehnung ist, dass man gleich nachgibt. Dann sind immer die anderen bzw. die Hemmungen Schuld, dass man im Leben benachteiligt ist. Das wird dann auch der Grund sein, wenn man in seinem Leben nie eine richtige Verantwortung bekommt. Müsste man was gegen die eigenen Probleme unternehmen, würde das ja bedeuten, dass man etwas gegen seine Unsicherheit unternehmen müsste. Und das wäre wieder mit Risiken verbunden.

Sie scheuen das Risiko, endlich die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Deswegen lehnen sie sich lieber an Menschen an, die stärker sind. Da nehmen sie es auch in Kauf, dass man von den anderen abhängig bzw. ausgeliefert ist. Auch wenn sie ständig mit der Angst leben, dass sie eines Tages mal verlassen werden und dann hilflos und alleine dastehen.

Es kann den Anschein haben, dass wenn sie andere über sich bestimmen lassen – das sie gemocht werden. Auch wenn das ein schwacher Trost für einen zurückhaltende, stille und anspruchslose Person ist, wenn man dafür auf die Verwirklichung der Wünsche und Bedürfnisse verzichten muss.
Das Gefühl zu haben, ein Märtyrer zu sein, indem man sich selber bemitleidet oder wenn man Glück hat, von anderen bemitleidet zu werden, wenn man denen von seinem eigenen Leid erzählt.

Man kann andere kontrollieren, indem man sie daran erinnert, wie viel man für sie geopfert hat und wie viel sie dafür einen schulden. Das ist nichts anderes als eine Manipulation. Mit der kann man was bekommen, was man möchte – aber nicht immer.

Man hofft einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Das bleibt meistens aber nur eine kleine Hoffnung. Für einen kurzen Zeitraum kann das Gefühl entstehen, einmal nicht zu kurz zu kommen oder ausgenutzt zu werden. Eines Tages aber, dann bricht der Ärger und Frust aus einem Heraus. Dann explodiert man. Und jeder im Umkreis fragt sich dann, was in einem gefahren ist. Schuldgefühle würden vermieden werden, wenn man sich einmal durchsetzt und dann andere einen auch vorwerfen, man sei egoistisch.

3 Gründe für ein Grundeinkommen in Deutschland

Das Grundeinkommen ermöglicht allen Personen, unabhängig von ihrem Alter, ihrem Gesundheitszustand und ihrem beruflichen Status ein menschenwürdiges Dasein. Gerade in der heutigen Zeit, wo es für eine wachsende Anzahl von Personen immer schwieriger wird, eine Arbeit zu finden, die das Existenzminimum sichert, erscheint die Einführung des Grundeinkommens dringender denn je geboten. Gegner des Grundeinkommens argumentieren gern, dass es die Menschen träge machen würde und dass sie dann nicht mehr arbeiten gehen.

Für die meisten Menschen ist es jedoch ein Grundbedürfnis zu arbeiten, etwas zu leisten und dafür anerkannt zu werden. So wird sich niemand auf der faulen Haut ausruhen, der es nicht bereits jetzt tut. Das Grundeinkommen soll lediglich das Existenzminimum sichern und kein Luxusleben ermöglichen. Wer letzteres oder einen gehobenen Lebensstandard anstrebt, dem wird auch nach der Einführung des Grundeinkommens nichts anders übrig bleiben, als zu arbeiten, sofern er nicht anderweitig zu Geld kommt. 1. Grundeinkommen macht Sozialleistungen überflüssig Viele Experten vertreten die Ansicht, dass ein Grundeinkommen in Höhe von etwa 1000 Euro pro Monat gezahlt werden sollte.

Für Kinder gilt ein anteiliges Grundeinkommen, das nach dem Alter differenziert wird. Alle Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr sollen demnach 1000 Euro bekommen, unabhängig davon, ob sie einer Arbeit nachgehen, gerade arbeitslos sind, studieren, eine Ausbildung absolvieren, Rentner oder erwerbsunfähig sind. Finanziert werden soll das Grundeinkommen aus Steuergeldern. Laut Aussagen von Experten würde dies kein größeres Problem darstellen, da im Gegenzug alle anderen Sozialleistungen wegfallen. Es würde also weder Kindergeld, noch BAföG, Arbeitslosengeld, Hartz IV oder Erwerbsunfähigkeitsrente geben. Wie mit der Altersrente verfahren wird, müsste im konkreten Falle noch entschieden werden. Außerdem würde der bürokratische Aufwand entfallen, der mit dem Betrieb von Arbeitsämtern, Jobcentern oder Sozialämtern verbunden ist. Die Menschen wären angehalten, sich selbst um eine Arbeit zu bemühen, wie unsere IQ Erfahrungen zeigen.

Dies würde die Eigenverantwortung erheblich stärken. Außerdem bräuchte niemand mehr zu befürchten, dass er vom Arbeitsamt oder Jobcenter aus irgendeinem Grund sanktioniert wird. Das Grundeinkommen steht jedem zu und kann nicht gekürzt werden. Dies ist ein ganz wesentlicher Unterschied zu Hartz IV. 2. Grundeinkommen fördert das Ehrenamt Arbeit wird es immer geben und gibt es auch zurzeit genug. Das Problem ist nur, dass diese Arbeit oftmals schlecht bezahlt ist oder nur stundenweise ausgeübt werden kann. Dieses Problem beschränkt sich keinesfalls auf Tätigkeiten, die keine oder nur eine geringe Qualifikation voraussetzen. Im Gegenteil, immer mehr hochqualifizierte Tätigkeiten sind in den letzten Jahren weggefallen, werden nur noch befristet oder in Teilzeit ausgeübt. Wenn den betreffenden Personen zusätzlich zu ihrem Arbeitsentgelt ein fester monatlicher Betrag zustünde, würde dies ihre Situation spürbar verbessern und ihr Leben deutlich erleichtern. Arbeit heißt nicht immer, dass diese Arbeit auch bezahlt wird. Gerade im ehrenamtlichen Bereich leisten viele Personen unermessliches. Dies gilt auch für den privaten Bereich. Wie viele Personen erziehen Kinder oder pflegen Angehörige und erhalten dafür kaum Anerkennung und klagen zudem über ständigen Geldmangel. Dieses Problem kann durch die Einführung des Grundeinkommens beseitigt werden.

Gerade im sozialen Bereich gibt es sehr viele Tätigkeiten, für die dringend Interessierte gesucht werden. Viele Personen würden dies gern tun, können es aber nicht, da sie aus Geldmangel gezwungen sind, einer Tätigkeit nachzugehen, die ihnen zwar ein Auskommen sichert, aber weitgehend sinnentleert ist. 3. Grundeinkommen ermöglicht Weiterbildung und Flexibilität Nicht zuletzt die Tatsache, dass viele Personen durch die Einführung des Grundeinkommens die Möglichkeit hätten, sich beruflich noch einmal völlig neu zu orientieren und eine Aus- oder Weiterbildung zu beginnen, ist ein starkes Argument für das Grundeinkommen. Warum nicht im fortgeschrittenen Alter noch eine Ausbildung oder ein Studium beginnen, wenn die Voraussetzungen bezüglich der Qualifikation und der persönlichen Eignung erfüllt sind? Oftmals scheitert dieses Vorhaben am Geld, denn BAföG gibt es nur für junge Leute – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Fazit: Die aufgeführten Argumente sollen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es sind nur einige Beispiele, was sich durch die Einführung des Grundeinkommens verändern könnte. Viele Menschen würden sich freier fühlen und Existenzängste dürften weitgehend der Vergangenheit angehören. Was sagen Sie zu der Idee des Grundeinkommens? Völliger Quatsch oder guter Ansatz? Finden Sie, dass Deutschland ein Grundeinkommen braucht? Oder werden dadurch manche Leute nur noch mehr zur Faulheit verführt?