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Tipps gegen schwere Beine im Home-Office

Beschwerden in den Beinen können sich durch die Arbeit im Home-Office verschlimmern. Vielleicht treten Wadenkrämpfe, Besenreiser oder müde und geschwollene Waden auch das erste Mal auf. Dafür verantwortlich sind mehrere Ursachen. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, schmerzfrei und bewegt durchs Leben zu kommen. Unabhängig vom Alter sollte jeder auf seine Beingesundheit achten.

Möglichst früh mit dem Beintraining beginnen

Normalerweise klagen viele Menschen in der warmen Jahreszeit über müde und schwere Beine. Doch seitdem die Arbeit im Home-Office zugenommen hat, treten Beinprobleme selbst im Winter auf. Der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad fehlt ebenso wie zwischenzeitliche Pausengespräche mit Kollegen auf den Gängen. Im Home-Office zu kommunizieren bedeutet, über den Bildschirm mit den anderen vernetzt zu sein. Dazu sitzt man länger als gewöhnlich und das in einer eher starren Position. Das Herz-Kreislauf-System, die Funktionsfähigkeit der Venenklappen und die Gelenke leiden. Nicht erst, wenn Beschwerden auftreten, sollten Home-Office-Arbeitende daher ihre körperliche Aktivität erhöhen. Bestenfalls baut man sie in den Alltag ein. Dann entfallen anstrengende Trainingseinheiten, die in übertriebener Dosis ebenfalls schädlich sein können.

Vom Schreibtisch aufstehen

Sitzende Tätigkeiten am Schreibtisch sollten mindestens einmal stündlich unterbrochen werden. Durch kurze gymnastische Übungen wie Gehen auf der Stelle, Kniebeuge und mehrfaches Wippen von den Zehenspitzen auf die Fersen und zurück aktiviert man die Venenklappen und kräftigt die Beinmuskulatur. Ebenfalls sollte jede Möglichkeit genutzt werden, die Körperhaltung zu verändern. Stellt man Endgeräte wie den Drucker und den Scanner weiter vom Schreibtisch entfernt auf, ist man gezwungen zur Benutzung aufzustehen. Anstelle des Videochats kann eventuell gelegentlich das traditionelle Telefon verwendet werden, so dass man beim Anrufen in der Wohnung unterwegs sein kann.

Hilfsmittel benutzen

Auch die sitzende Tätigkeit lässt es zu, die Beine regelmäßig zu bewegen. Wer möchte, schafft sich dazu ein Mini-Fahrrad-Ergometer an, das unter dem Schreibtisch verschwindet. Auf ihm lässt es sich unauffällig während der Video-Konferenz oder beim Tippen auf dem Rechner trainieren. Alternativ können mit den Füßen gefüllte Konservendosen auf dem Fußboden nach vorn und hinten gerollt werden. Der höhenverstellbare Schreibtisch, der mehrfach am Tag neu ausgerichtet wird, ist allerdings die bessere Alternative für die Beine. Für das Venentraining am Stehschreibtisch bietet sich das flache Laufband an, das freihändig benutzt gleichzeitig den Gleichgewichtssinn schult. Zu bemerken ist, dass es mit nur geringem Tempo genutzt werden sollte. Sonst kann man sich nicht auf die Arbeit konzentrieren.

Freizeitgestaltung überdenken

Das gelegentliche Verlassen des Home-Arbeitsplatzes für den Gang zur Toilette beziehungsweise in die Küche allein reichen nicht aus, um die Beine fit zu halten. Daher muss die Freizeitgestaltung überdacht werden. Anstelle des Aufzugs lässt sich die Treppe benutzen. Für die Fahrt zum Bäcker kann anstelle des Autos das Fahrrad herhalten. Und ein täglicher flotter Spaziergang von mindestens 20 Minuten an der frischen Luft sollte ebenfalls drin sein. Die Bewegung im Freien erhöht die Sauerstoffzufuhr in den Körper, durch die letztlich auch die Beingesundheit erhöht wird, weil sämtliche Organe besser durchbluten. Wer sich obendrein für einen Ausdauersport wie Radfahren oder Nordic Walking entscheidet, schützt seine Beine vor dem vorzeitigen Muskel- und Knorpelabbau und stärkt die Venen.

Beinpflege nicht vernachlässigen

Da dem Gegenüber im Home-Office im Allgemeine via Bildschirm nur der Oberkörper präsentiert wird, vernachlässigen einige Menschen insbesondere in der kalten Jahreszeit die Pflege ihrer Beine. Das zieht Folgen nach sich. Unter Hosen versteckt bildet die Haut durch die ständige Reibung unzählige Hautschuppen, die das Hautbild beeinträchtigen. Doch das ist nur ein optisches Manko. Ungepflegte Beine durchbluten auch schlechter. Allein der Wasserstrahl aus der Dusche sowie das anschließende Frottieren mit dem Handtuch wirken wie eine leichte Massage auf das Bindegewebe von Gesäß und Beinen. Die Zellen regenerieren sich schneller. Nach der Reinigung verträgt die Haut eine reichhaltige Pflege. Wer bereits Schmerzen oder Schwellungen verspürt, verwendet eine solche mit entsprechenden Zusätzen. Gegen die Entwicklung von Besenreisern beispielsweise helfen Pflegelotionen mit Rosskastanie und Rotem Weinlaub. Schmerzen und Schwellungen klingen schneller ab, wenn die Pflegecreme Arnika enthält. Pferdesalbe kühlt. Von Arthrose betroffene Knie und Füße sprechen auf Teufelskralle und Mädesüß an.